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Das Knirps-Theater am Otfried-von-Weißenburg Gymnasium

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Mit einer schwungvollen eineinhalbstündigen Vorstellung erfreute das Knirps-Theater aus Bad Ems am Faschingsfreitag die Französischlerner der Klassen 5 bis 7 des Otfried-von-Weißenburg Gymnasiums.

In dem Stück „Rendez-vous: Paris“ durchstreift die junge Deutsche Viktoria die Weltstadt Paris, um dort endlich ihre Internet-Bekanntschaft Victor Noir persönlich zu treffen. Das erste Treffen misslingt, so dass sie nun auf sich allein gestellt mit Hilfe einiger weniger Indizien über Victors Aufenthaltsort sich zu ihm durchfragen muss. Dabei benutzt sie die Metro und trifft alle möglichen und unmöglichen Pariser Typen, so z. B. einen galanten Taschendieb, einen verkannten Poeten, einen Clochard, einen chinesischen Koch, einen arabischen Händler oder die trommelnde Hellseherin Mammadou. Jeder bringt Viktoria auf seine Weise die Besonderheiten und den Charme seines Viertels näher. Rätselhaft und offen dann das Ende: Alle Indizien zum Aufenthalt von Victor Noir führen Viktoria zum Père Lachaise, dem berühmten Pariser Friedhof, und dort findet sie tatsächlich ihren Märchenprinzen, aber dieser ruht in einem mit einer kunstvollen Bronzestatue geschmückten Grab, denn er starb schon vor 140 Jahren! Ob der charmante Victor Leblanc, der Victoria zum Grab von Victor Noir führte, Viktorias Gesprächspartner aus dem Internet ist und diesen Namen als Nickname benutzte? Das Stück führt in ein Paris abseits der ausgetretenen Touristenpfade, nämlich in den Ostteil der Stadt in Viertel wie das multikulturelle Belleville oder das revolutionsgetränkte Bastille-Viertel. Faszinierend, wie den zwei Schauspielern Astrid Sacher und Frédéric Camus der Rollenwechsel in den schnellen Szenen gelingt. Wortspiele, Situationskomik und ulkige Charaktere brachten viel Erheiterung. Die kunstvolle Integration deutscher und französischer Textstellen sowie die Verbindung zwischen Worten und Handlung sorgten für eine allgemeine Verständlichkeit des Stückes. Mit einer gekonnten Mischung aus amüsanter Unterhaltung und einem authentischen Sprecherlebnis des Französischen begeisterteten die beiden Schauspieler die 130 Schülerinnen und Schüler, von denen einige zu ihrer Überraschung plötzlich selbst auf der Bühne standen und mittendrin im Geschehen waren.

 

Bad Emser „Knirps-Theater“ brachte Schülern französische Sprache und Kultur näher

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120 Holderbergschüler folgten Viktoria zu ihrem „Rendez-vous: Paris“

So ganz wohl fühlten sich die sechs Schüler nicht in ihrer Haut: Gerade hatte ihnen die forsche Stadtführerin Isabell eine Fahrkarte für die Pariser Metro in die Hand gedrückt und sie gebeten, vorne auf der Bühne Platz zu nehmen. Im Handumdrehen wurden so aus den Zuschauern des Stückes „Rendez-vous : Paris“ selbst Statisten. Die Jung-Schauspieler befanden sich mitten in dem Stück des Bad Emser „Knirps-Theaters“, das zum wiederholten Mal an der Holderbergschule Station machte.

Die Rahmenhandlung wird von Viktoria bestimmt, die im Internet einen Mann namens Victor Noir kennen gelernt hat. Nach etlichen E-mails macht sich Viktoria auf den Weg nach Paris, wo sie ihren Märchenprinzen treffen will. Schüler der siebten bis zehnten Gymnasialklassen und der achten bis zehnten Realschulklassen hatten ihren Spaß an der Mimik- und gestenreichen Handlung.

Die Zuschauer begleiten Darstellerin Astrid Sacher auf ihrer Reise quer durch Paris, denn der Mann ihrer Träume scheint wie vom Erdboden verschluckt. Dass die Metro nicht nur ein Verkehrsmittel ist, sondern eine Lebensart repräsentiert, wird den Schülern schnell klar. Der besondere Reiz des Stückes unter Regie von Pavel Sacher besteht darin, dass die Zuschauer in vielen kleinen Alltagsszenen den multikulturellen Aspekt von Paris erleben. Die unterschiedlichsten Typen und Arrondissements der Metropole werden durch die Personen kurz portraitiert. Sehr wandlungsfähig zeigen sich dabei beide Akteure: Astrid Sacher wirkt als unorganisierte und leicht naive Viktoria ebenso überzeugend wie als zielstrebige Stadtführerin und als überdrehte amerikanische Touristin. Der Franzose und Muttersprachler Frédéric Camus brachte als alkoholisierter, vor sich hin nuschelnder Clochard die Zuschauer zum Schmunzeln, entpuppte sich als gerissener Taschendieb, arabischer Händler, chinesischer Koch und verkannter Poet.

Organisiert und mit den Klassen vorbereitet wurde das Stück vom Fachbereich Französisch mit den Lehrerinnen Andrea Kluth, Silvia Nieländer, Eva Steuhl und Sabine Schwehn. Für die Pädagoginnen ist das Ziel eines solchen Fremdsprachen-Theaterstückes eindeutig die positive Wirkung von Viktoria. Obwohl – oder gerade weil - sie genau wie manche Schüler sprachliche Schwierigkeiten hat, ist sie die Sympathieträgerin des Stückes. Ihr spontanes Handeln trägt dazu bei, dass sie interessante Menschen kennen lernt, und letztlich erreicht sie auch ihr Ziel. „Es ist wichtig, dass die Schüler mit den Akteuren lachen können, dass sie auch über sie lachen können“, meint Astrid Sacher, die die Holderbergschüler wegen ihrer offenen und freundlichen Art als sehr gutes Publikum lobte.

 

Besuch des Knirps-Theaters am 18.2.2010 an der ADS

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Am Donnerstag, 18. Februar 2010, besuchte das Knirps-Theater aus Bad Ems die ADS. Sie führten in der 3.-4. Stunde das französisch-deutsche Theaterstück `Rendez-vous: Paris´ auf.

Viele Französischklassen der 8. Jahrgangsstufe besuchten das Theater. Nachdem ein paar Jungs freundlicherweise beim Aufbau, später auch beim Abbau, halfen, konnte das Stück reibungslos aufgeführt werden.

In dem Stück handelte es sich um eine junge Frau, die einen jungen adretten Mann durch das Internet kennen gelernt hat und sich mit ihm in Paris treffen will. Auf der Suche nach ihm begegnet sie viele verschiedene Leute, die ihr auf ihre Weise Paris ein Stück näher brachten und ihr bei der Suche nach ihrer Internetbeziehung halfen. Nach langer, teils langatmiger Suche gab es ein überraschendes Ende.

Das Knirps-Theater, durch die zwei Darsteller Frédéric Camus und Astrid Sacher vertreten, erzählt die Geschichte einer am Ende fast verzweifelnden jungen Deutschen, wie sie sich durch Paris kämpft, auf der Suche nach ihrem Traummann, mit vielen nachgestellten Pariser Sehenswürdigkeiten auf eine liebevolle und humorvolle Art, die auch die Tücken einer solchen Weltmetropole schön wiedergibt.

Den 8. Klassen hat das Theaterstück sehr gut gefallen und sie würden sich auch gerne weitere des Knirps-Theaters ansehen.

Von: Laurin Arz, 8a

 

Plötzlich betritt Camus „Pariser Metro"

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Knirps-Theater vermittelt Französisch auf der Bühne

Die WN über das Knirps-Theater in der Eichendorffschule - 07.11.2009

von Andreas Stolz STADTMITTE. Sprache(n) lernen mit Spaß: Theater kann ein Instrument sein, um Freude und Motivation an Fremdsprachlicher Kommunikation zu erhöhen. Das Knirps-Theater aus Bad Ems, das sind Astrid Sacher und Frédéric Camus, hat am Freitag in der Aula der Eichendorffschule eindrücklich aufgezeigt, wie das funktioniert.

Mit Rendez-vous: Paris! nahmen die beiden Mimen 200 Schülerinnen und Schüler mit auf eine fantasievolle Reise in die französische Metropole. Ein ständiger 5prachenwechsel beim Dialog vom Deutschen (Astrid Sacher) ins Französische (Frédéric Camus) hielt die Aufmerksamkeit hoch und erleichterte es den Jugendlichen, dem Handlungsablauf zu folgen. Situationskomik sorgte für Amüsement. Die gekonnt und prägnant gespielten, verschiedenen Typen — vom Taschendieb über den verkannten Poeten bis zum Clochard — brachten einen Hauch von Paris nach Wolfsburg.

Kurzweilig waren diese 90 Minuten eines speziellen Französisch-Unterrichts, für den Fachkonferenzleiterin Renate Dennebaum den Grundstein gelegt hatte. Während einer Tagung in Jena war sie dem Schauspieler-Duo begegnet und hatte die deutsch-französischen Mimen nach Wolfsburg geholt. Die holten während der Vorstellung einige Schüler in die Metro. Das heißt, sie baten sie in die karge, aber effektive Kulisse und ließen sie auf Kästen Platz nehmen. Den Rest - das Entstehen von U-Bahn-Atmosphäre im Kopf der Zuschauer — besorgte deren Fantasie. Für die Insassen der Metro wurden dabei "Augenblicke zur Stunde fremdsprachlicher Wahrheit". Als nämlich Camus sie ins Geschehen integrierte und ihnen auf Französisch Fragen stellte. Nicht einfach für diese Spontan-Mitspieler, aber eine gute Übung in einem landeskundlichen Kontext.

Die Bilanz der Betrachter zu "Rendez-vous: Paris!" war positiv. Kathrin Mundry (14): "Ich fand, es war unterhaltsam." Yasmin Josefus (13): "Es hat Spaß gemacht,zuzusehen." Victoria Ratayczak (13): „Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt." Jennifer Girolamo (14): "Ich habe zwar nicht jedes Wort verstanden, aber ich konnte auch den französischen Texten ganz gut folgen."

 

 

 

Mit szenischem Spiel Französisch lernen – Knirps Theater gastierte im Bürgerhaus

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Mit verschmitztem Lächeln und verschwörerischer Stimme lehnt sich Maximiliane, die deutsche Austauschschülerin, an ihre „Klassenkameradin“ Sandra Weil aus der 9G2. „Ich habe in einem Magazin gelesen, dass die französischen Männer am besten von allen küssen können. Das werde ich in Paris mal ausprobieren“. Kein Wunder, dass den fünf Holderbergschülern dazu kaum eine passende Antwort einfiel, denn schließlich waren sie ad hoc zu Statisten in dem Theaterstück des aus Bad Ems stammenden „Knirps-Theaters“ geworden, das zum wiederholten Mal in Eibelshausen gastierte.

Mit viel Einfühlungsvermögen und Esprit entführten die zwei Akteure, Astrid Sacher und Frédéric Camus, die 142 Schüler aus den sechsten bis zehnten Gymnasialklassen sowie den WP-Kursen der Klassen acht bis zehn der Realschule nach Paris. Nachdem die „Austauschklasse“ aus Eschenburg in der französischen Hauptstadt gelandet ist, verliert Maxi ihre Mitschüler aus den Augen. Auf der Suche nach ihrer Briefpartnerin Camille wartet sie mit ihrem Koffer in der Eingangshalle. Doch dort wartet nur ein Junge. Die zwei kommen ins Gespräch und stellen fest, dass es ein klassisches Missverständnis gab: Der Junge, der sich Camille nennt, ist Maxis Austauschpartner - aber eben kein Mädchen, sondern ein Junge. „Ah, ça alors!!!, hieß das Stück, dessen Schwierigkeitsgrad variierte: Anfangs halfen längere deutsche Passagen den Zuhörern, sich ins Stück einzufinden. Im Verlauf wurde der Anteil an französischer Sprache gesteigert. Dass auch jüngere Schüler der Handlung gut folgen konnten, lag an der Perspektive von Maxi, die eine nicht so gut französisch sprechende Schülerin darstellte. „Hä, was meint der denn? Was soll ich mit meinem valise (=Koffer)?“, wandte sie sich wiederholt hilfesuchend an die Zuhörer, nur um dann den Sachverhalt noch einmal langsam zu erklären.

Dank ausdrucksstarker Gestik, Mimik und Wiederholungen war das Stück auch für die jüngeren Schüler verständlich und amüsant. Als „Frau Schröder“, wie auch als Maximiliane oder als Kontrolleurin begeisterte Astrid Sacher die Schüler. Von Anfang an bezog sie die Zuhörer in das Geschehen auf der Bühne mit ein. Ein Schüler erhielt das „Billet“ von Maxi, die noch nicht erschienen war. Außerdem appellierte Frau Schröder an die Schüler, ein Auge auf Maxi zu haben. „Passt auf, dass sie uns nicht blamiert“. Seit einem halben Jahr haben die 21 Sechstklässler des G8 Jahrgangs erst Französisch. „Ich finde es sehr positiv, dass sie komplett da waren. Bestärkt und ermutigt von ihrer Lehrerin Anneke Thielmann wollten sie mal richtige Franzosen sehen und einen Muttersprachler hören“, lobte Andrea Kluth, Fachbereichsleiterin Französisch, die gemeinsam mit den Kollegen die Veranstaltung organisierte.

Der Besuch eines fremdsprachigen Theaterstückes sei überdies Motivationssteigernd, betonte Kluth. Die Schüler bekamen Informationen über das Land, wie zum Beispiel über die Ess- und Trinkgewohnheiten. Gemeinsam mit Maximiliane machen sie die Erfahrung, dass es in Frankreich ein Preisunterschied ist, ob man sich in einem Café an den Tresen oder an einen Tisch setzt. Auch die Story gefiel den Schülern: Nachdem Maxi auf das Basketballspiel keine Lust hat, zu dem Camille gehen will, macht sie sich allein auf, um die Stadt zu erkunden. Als sie in einem Cafe Rast macht und etwas trinken will, merkt sie, dass sie nur 2 Euro hat. Der bestellte Kaffee ist ihr zu bitter, und die georderte Milch treibt den Preis nach oben. Um sich das fehlende Geld zu beschaffen, singt sie zu Akkordeonklängen. Zum Happy End kommt es, als Camille sie findet, das Getränk bezahlt und mit Maxi durch Paris zieht und ihr die Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt. Und schließlich hat sie auch noch Gelegenheit, die Frage zu klären, die sie seit der Ankunft beschäftigt. Küssen Franzosen wirklich am besten? Camille hat für sie darauf nur eine Antwort.

Holderbergschule, 2009

 


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